Luisenblock Ost II
Wettbewerbsbeitrag
Berlin, Deutschland
Ein wild gezähmtes Stadtgrün und die Spreewelle.
Das Areal des Luisenblocks ist eine der letzten größeren Entwicklungsflächen in unmittelbarer Nähe zum Berliner Regierungsviertel. Die bislang weitgehend ungenutzte Brache zwischen Spreeufer, Schiffbauerdamm und den bestehenden Bundestagsgebäuden bot die Chance, ein lebendiges, durchgrüntes Stadtquartier mit vielfältigen Nutzungen zu schaffen.
Im gemeinsamen Entwurf mit Rudy Zix Architekten wurden die Gebäude als Punkthäuser auf den Platz gestellt. Die Grundlage dafür bildet ein klimaresilientes Freiraumsystem. Blickbeziehungen
zwischen den Häusern und über die kleinen Patios hinweg, verbinden das Quartier im Inneren und verzahnen es zugleich mit seiner Umgebung und den angrenzenden Gebäuden, sowie zum prägenden Bestand der denkmalgeschützten Viaduktbögen. Diese werden geöffnet und als Durchgangs- und Aufenthaltsraum aktiviert, sodass das Denkmal Teil des lebendigen Stadtraums wird.
Das allgegenwärtige Element Wasser wird im Entwurf auf unterschiedlichen Räumen und Ebenen erlebbar: vom Flanieren entlang der Promenade bis zum direkten Aufenthalt am und im Wasser an der Spreewelle. Neue Baumpflanzungen folgen, dort, wo möglich, dem Schwammstadtprinzip, bei dem
durchwurzelbare Aufbauten auch auf unterbauten Flächen als Wasserspeicher dienen. Das Regenwasser wird so gezielt seinem natürlichen Kreislauf zurückgeführt.


urban spaces that grow from place
Jahr 2026
Leistung Freiraumplanung/Landschaftsarchitektur
Projektgröße rd. 13.000m²
Partner Architektur rudyzix.de
Themen Schwammstadt, Klimaresilienz, Wasserbezug, Biodiversität, urbaner Freiraum, Denkmal
